Zimmermanns Kulturkalender 2011
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| Januar 2011 | ||
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| Februar 2011 |
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Der Michael Kohlhaas Heinrich von Kleists ist vorschnell zu einem sprichwörtlichen Querulanten abgestempelt worden, der in der Verfolgung seines Rechts blindwütig alle gesetzlichen Schranken niedertrampelt. Auch in der durchaus sehenswerten Inszenierung des Theaters Lindenhof, das Aufführungen für Schulklassen anbietet, wird zwar dem Text entlang der Konflikt von Macht gegen Recht leidenschaftlich diskutiert, doch wird auch da der doppelte Boden, den Kleist eingezogen hat, nicht sichtbar. Kleist hat das Schicksal des Kohlhaas benützt, um das revolutionäre Potential darzustellen, das sich im preußischen Staat gebildet hat. Er zeigt haargenau, wozu die Stein'schen und Hardenberg'schen Reformen dienen sollten. Ein hochpolitisches Lehrstück zur Zeitgeschichte also, in dem auch die geistliche Autorität in Gestalt Luthers radikal in Frage gestellt wird. Also: Genauere Interpretation tut Not! Noch ist Kohlhaas "Sternchenthema" im Abitur! |
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| Februar 2011 | ||
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Zwei Physiotherapeutinnen der BARMER zeigen, |
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| Februar 2011 | ||
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Zum 150. Geburtstag Rudolf Steiners am 27. 2. erscheint die lang erwartete Biografie. Auch das Kunstmuseum Stuttgart widmet ihm als einem der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Reformer des 20. Jahrhunderts eine große Sonderausstellung. Das zeigt: Das Denken und die Ideen Rudolf Steiners sind heute so aktuell wie zu seinen Lebzeiten. |
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| Februar 2011 | ||
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Wieso haben Jungen mehr Probleme mit der Schule? Wieso raufen sich Jungen? Was verbirgt sich hinter der coolen Maske so mancher "kleiner Helden"? Jungen und Mädchen sind verschieden, auch wenn dies ein ideologisch verbrämter Blick lange Zeit nicht wahrhaben wollte. Es gibt männliche und weibliche Eigenschaften, die auf den Einfluss der Gene und Hormone zurückzuführen sind und nicht nur auf das erzieherische Verhalten. |
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| März 2011 |
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Hölderlin und Nürtingen - hat Hölderlin seine Heimatstadt in seinem Werk überhaupt beim Namen genannt? Stuttgart, Heidelberg, Tübingen, Lindau, Bordeaux, die Städte der antiken Welt nennt er wie selbstverständlich. Der Name Nürtingens findet sich in keinem seiner Gedichte. Einmal, in der Variante eines Verses, hat er Nürtingen gemeint, aber sogar ein Kenner hat das der Geburtsstadt Laufen zugeschrieben. Man traut Nürtingen die Ehre nicht zu! Aber wenn es nur die Ehre wäre! Missverstandene Verse führten zu der Hypothek, die Nürtingen aufgeladen wurde mit der Behauptung, die Stadt habe den Dichter "ausgewiesen", er habe in Nürtingen nicht heimisch werden können. |
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| März 2011 |
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Ja, dieser Michel aus Lönneberga in Schweden! Er ist 5 Jahre alt und so stark wie ein kleiner Ochse. Wenn er schläft, sieht er aus wie ein kleiner Engel. Aber wenn er nicht schläft, hat er mehr Unsinn im Kopf, als das Jahr Tage hat. Er zieht seine Schwester Klein-Ida an der Fahnenstange hoch, gibt der Lehrerin einen dicken Kuss und steckt seinen Kopf in die Suppenschüssel - bis der Kopf festklemmt und seine Eltern Michel zum Doktor fahren müssen! Es vergeht kein Tag, an dem nicht einer stöhnt: oh, dieser Michel! Mama und Papa haben ihn aber trotzdem lieb, denn er tut das alles nur aus lauter Freude und damit auch alle anderen ein lustiges Leben haben. |
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| März 2011 | ||
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"Schleime-Schlamm und Käsefuß!" Kaum zu glauben, aber die Olchis gibt es wirklich: Sie kommen leibhaftig in unsere Buchhandlungen: |
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| März 2011 | ||
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Immer weniger Berufstätige arbeiten für immer mehr Rentner. Dabei verbringen viele alte Menschen, die körperlich und geistig noch fit sind, Jahrzehnte in inaktivem Ruhestand. Das ruiniert unseren Sozialstaat. Herbert Henzler, langjähriger Unternehmens- und Politikberater, sowie der Politiker und Manager Lothar Späth machen erfrischende Lösungsvorschläge: |
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| April 2011 |
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Lew Tolstoj |
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In Tolstois "Kreutzersonate" wird ein innerlich zerrissener Mensch aus Eifersucht zu einer unfassbaren Tat getrieben. Die Schuld daran gibt er seiner Ehefrau. Die Geschichte schlug wie eine Bombe ein, weil Tolstoi darin eine irritierende Einstellung zur Ehe und zu Frauen offenbarte. Die Welt sah darin eine persönliche Abrechnung mit seiner Frau. - Die antwortete mit einem eigenen Roman: "Eine Frage der Schuld". Darin entwirft sie ein fatales Gegenbild: von Entfremdung, von Enttäuschungen, von schwindendem Vertrauen, von einem Abgrund, der ein Paar trennt. Zu ihren Lebzeiten hat sie ihren Roman nicht zu veröffentlichen gewagt. 1994 wurde er erstmals publiziert. - In einem weltliterarischen Rosenkrieg tritt jetzt Tolstois Erzählung in einen Dialog mit Sofja Tolstajas Ehedrama. - Damit sich beide Erzählungen entfalten können, bieten wir sie an zwei aufeinander folgenden Abenden mit Rudolf Guckelsberger und Ulrike Götz an. |
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| April 2011 |
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Findus, der Kater vom alten Petterson, hat noch nie in einem Zelt geschlafen. Klar, dass er endlich mal ausprobieren möchte, wie das ist. Und weil der alte Petterson auch gerade was ausprobieren möchte, nämlich seine selbst erfundene Flitzbogenwurfangel, beschließen die beiden, einen Ausflug in die Berge zu machen. Da können sie ein bisschen wandern, ein bisschen Barsche angeln und ein bisschen zelten. Warum aus dem Wandern nichts wird, warum Findus einen Barsch um den andern aus dem Wasser zieht, die geniale Flitzbogenwurfangel aber bei einem riesigen Hecht kläglich versagt, und warum das Zelten viel komplizierter wird, als sich Petterson das gedacht hat, das ist eine aufregende Geschichte, vor allem wegen der blöden Hühner, die partout auch mal ausprobieren wollen, wie das ist, in einem Zelt zu schlafen.
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| April 2011 | ||
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"Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm", schreibt Arno Geiger und erzählt in seinem tief berührenden Buch von einem Menschen, der trotz der Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Im Alltag ist der Vater oft hellwach, aber seine Vergangenheit, sein Haus und seine Kinder hat er vergessen. So beginnt Arno Geiger, seinen Vater neu kennen zu lernen. Aus größter Nähe erzählt er sein Leben. - Es ist, trotz des unwiederbringlichen Verlusts, ein lichtes, lebendiges, oft komisches Buch. Und man versteht: Der Mensch bleibt ein Mensch mit seiner Vergangenheit, Eigenheit und Würde. Ein einzigartiger Bericht über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden. Und ein Buch, das die Diskussion über das, was ein Leben lebenswert macht, von Grund auf verändern kann. |
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| April 2011 | ||
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Buttenhausen, ein kleines Dorf auf der Schwäbischen Alb, nahe Grafeneck. Der leicht kauzige Hermann Mauser ist dort Grundschullehrer und ein leidenschaftlicher Hobby-Höhlenforscher. Auf einem seiner Ausflüge in die Unterwelt entdeckt er eine Leiche tief im Berg. Eine Leiche, mit der auch eine Jahrzehnte alte Vergangenheit wieder ans Tageslicht kommt. Über die hätten viele lieber geschwiegen. "Wir wissen von nichts. Hier in Buttenhausen ist kaum was passiert. Nazis haben wir keine gehabt, und die Juden waren schon weg." Aber es gibt Verbrechen, die nie verjähren, und es gibt Schuld, die niemand vergeben kann. |
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| April 2011 | ||
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Den 23. April hat die UNESCO zum Welttag des Buches erklärt. Wenn eine Weltorganisation unverrückbar für alle Jahre weltweit einen Welttag festlegt, kann man nix machen, wenn der Welttag ausgerechnet auf den Ostersamstag fällt und danach fröhliche Osterferien sind.
Es gibt Wettbewerbe
Und für alle dieses Buch gratis. Solange der Vorrat reicht |
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| Mai 2011 |
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Im Jahre 399 v. Chr. stand Sokrates vor Gericht. Er war angeklagt wegen Frevels wider die Religion und Verführung der Jugend. Der Strafantrag lautete auf Tod. Die Apologie Platons überliefert drei durch Abstimmung der Richter getrennte Ansprachen: das eigentliche Plädoyer, den Gegenantrag, den Sokrates auf das Urteil hin stellen soll und das Schlusswort, mit dem er das Todesurteil kommentiert. |
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| Mai 2011 |
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Zwei junge Leute verlieben sich während des Ersten Weltkriegs an der Atlantikküste; dann reißt ein Fliegerangriff die beiden auseinander. Sie halten einander für tot. Léon heiratet, doch Louise, von leidenschaftlichem Temperament und unstillbarem Unabhängigkeitsdrang, geht ihren eigenen Weg - bis die beiden sich zufällig 1928 in der Pariser Métro begegnen. |
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| Juli 2011 |
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| Oktober 2011 |
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Eine Legende. Ihr Schauplatz: der Dom zu Aachen und ein Nonnenkloster, das der heiligen Cäcilie geweiht ist. Bilderstürmer wollen Dom und Kloster verwüsten. Mit Knüppeln stehen sie bereits in der Kirche, als plötzlich eine erhabene Messe erklingt. Die rüpelhafte Horde verstummt. Die Anführer fallen vor dem Altar nieder. Niemand anders als die heilige Cäcilie muss das Wunder bewirkt haben. Himmlische Töne besänftigen also den gottlosen Aufruhr - das ist die gute, die fromme Seite der Geschichte. Aber dann entwirft Kleist ein grausiges Gegenbild: die Gewalt der Musik treibt die Aufrührer auf der Stelle in den Wahnsinn. Noch in der Kirche und später im Irrenhaus stimmen sie Nacht für Nacht mit entsetzlichen und grässlichen Stimmen das gloria in excelsis an. Ist das die krankhafte Ausschweifung einer religiösen Idee? Will Kleist die stets mögliche Perversion des an sich Guten zeigen? Warnt er damit vor den Schrecken der Religion?
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| Oktober 2011 | ||
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| Oktober 2011 | ||
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Die Präsidentin der Hölderlin Gesellschaft, Frau Prof. Dr. Sabine Doering von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, gibt Nürtingen die Ehre mit einem Vortrag über einen heiklen Abschnitt in Hölderlins Biografie: |
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| Oktober 2011 | ||
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Endlich: das Sams ist wieder da! Es lebt immer noch bei Herrn Taschenbier. Nur dass mittler - weile Jahre vergangen sind. Es sind schon zu viele Jahre. Das meint das ÜBERSAMS. Deshalb beordert es das Sams für immer zurück in die Sams-Welt. Doch das Sams denkt überhaupt nicht daran, diesem Befehl zu gehorchen. Es hat allerdings nicht mit der Sams-Regel Nummer 777 gerechnet. Die bestimmt, dass ein Mensch selbst zu einem Sams wird, wenn er länger als 15 Jahre, 15 Stunden und 15 Minuten mit einem Sams zusammen gelebt hat. - |
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| Oktober 2011 | ||
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Wohin entwickeln sich die arabischen Staaten? Im Frühjahr 2011 hat die islamische Jugend begonnen, die alte politische Ordnung auf den Kopf zu stellen. Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen, Syrien, Bahrain - die Probleme in diesen Ländern ähneln sich, es herrschen politische Unterdrückung, Korruption, Folter der Polizei, Arbeits- und Perspektivlosigkeit der jungen Bevölkerung: Not ohne Ende! - Jörg Armbruster ist seit Jahren Auslandskorrespondent der ARD für den Nahen und Mittleren Osten. Er hat die Wucht des Aufstands in Ägypten und Libyen vor Ort miterlebt. Im Kontakt mit Organisatoren des Aufstands und mit Politikern, die vielleicht die Zukunft der Region mitbestimmen werden, fragt er: Wie wird es weitergehen? Wie verhalten sich die alten politischen Kräfte, das Militär, die Reichen, die alten Politiker, die viel zu verlieren haben? Vor allem: Kann der demokratische Aufbruch noch scheitern? |
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| Oktober 2011 | ||
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Welche Lektüre eignet sich für Ihre Klasse? |
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| November 2011 |
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Ein Abenteuer sondergleichen: 1911, vor genau hundert Jahren brechen zwei Expeditionen vom Rand der Antarktis auf. Sie haben das gleiche Ziel: den Südpol zu erreichen und den Ehrgeiz, dabei den Preis zu holen, als Erste den Pol erreicht zu haben. So wird die Antarktis, die mit Temperaturen bis zu minus 90 Grad die lebensfeindlichste Region der Erde ist, zum Schauplatz eines dramatischen Wettlaufs zwischen dem Engländer Robert Scott und dem Norweger Roald Amundsen. Einer gewinnt. Er erntet den Ruhm. Der andere kommt in der Eiswüste um. Er bezahlt mit seinem Leben. Hans-Peter Zuther, von vielen Einladungen bei uns bestens bekannt, ist ein wunderbarer Erzähler, der eine so tragische Geschichte Kindern angemessen vermitteln kann. Er liest nicht vor. Er vermittelt die Geschichte in bester alter Erzähltradition, unmittelbar, mitreißend, wie einst alte Sagen erzählt wurden. |
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| November 2011 | ||
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Der Zufall hatte dem Staufer Friedrich auf den Thron verholfen. Der Sohn König Konrads III. war bei dessen Tod zu jung, und so fiel die Wahl auf den Herzog von Schwaben, der als Kaiser Barbarossa unser Bild vom Mittelalter prägen sollte. Doch bewundern wir vielleicht nur ein Trugbild? |
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| November 2011 | ||
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Wir laden ein zu einem zunächst imaginären Besuch im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Als Führer haben wir Dr. Jan Bürger gewonnen, den Leiter des neu eingerichteten Siegfried-Unseld-Archivs. Am Beispiel von Schillers Werken und am Beispiel des Cottaund Suhrkamp-Archivs als zentralen Kristallisationskernen des Marbacher Archivs wird Dr. Bürger über eine der bedeutendsten Literaturinstitutionen weltweit sprechen, die in ihren Sammlungen kostbarste Quellen der Literatur und Geistesgeschichte bewahrt. In Bildern bekommen Sie exzeptionelle Stücke zu sehen. Eine Brücke vom Gründungsjahr des Marbacher Archivs wird zum legendären Cotta-Archiv und zur Exilliteratur führen und von dort in logischer Folge zu Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld und zu den jüngsten Kafka-Erwerbungen. - Wir hoffen, dass Dr. Bürger uns im Frühjahr auch in den Magazinen und Katakomben des Archivs persönlich empfängt.. |
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| November 2011 | ||
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Welche Kinder- und Jugendbücher verdienen in diesem Jahr unsere besondere Aufmerksamkeit? Was lesen Kinder gern? |
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| November 2011 | ||
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Zunächst in Nürtingen und einen Tag später in Kirchheim stellen wir unsere Lieblingsbücher des Jahres 2011 vor. |
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| November 2011 | ||
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Ein herrlicher Duft wird unsere Buchhandlung durchziehen, und feine Aromen werden Sie in der Nase kitzeln: das Wasser wird Ihnen im Mund zusammenlaufen, wenn Hans Gerlach seine Gewürzmischungen zum Einsatz bringt und feine Leckereien für Sie zubereitet. |
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| Dezember 2011 |
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Herbert Henzler hat unzählige Führungskräfte und Unternehmen ausgebildet und beraten. Er stand dem deutschen Büro von McKINSEY vor, bevor er Chairman für Europa wurde. Er war Berater von Ministern und Mitglied mehrerer Regierungskommissionen. Herbert Henzler nimmt uns als brillanter Netzwerker mit in die Zirkel der Entscheider und zeigt den Unterschied zwischen Strategiepapieren und dem Handeln der Menschen. Zugleich spiegelt seine Autobiografie einen Teil der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Sie bietet aber auch Erinnerungen an eine Jugend in Nürtingen, denn Herbert Henzler ist in Neckarhausen geboren. Wohin hat ihn sein Leben aber noch geführt? Zu einer Professur für Strategieberatung an die Uni München, in Aufsichtsräte von Weltfirmen und einmal im Jahr mit Reinhold Messner und großen Unternehmern zu alpinen Hochtouren. Wahrlich: ein Leben immer am Limit! |
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| Dezember 2011 | ||
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Das beliebte MAROTTE-Figurentheater kommt auf unsere Einladung wieder nach Nürtingen und Kirchheim und spielt zum Jahresschluss eine Weihnachtsgeschichte für Kinder von 3 - 7 Jahren. Der kleine König feiert Weihnachten. Er kann es kaum erwarten, bis er das letzte Türchen in seinem Adventskalender öffnen darf. Doch bis das so weit ist, gibt es noch viel zu tun: Plätzchen backen, Geschenke einwickeln und natürlich auch Abenteuerliches beim Rodeln. Bis es endlich so weit ist. Diesmal wird der Heilige Abend ein ganz besonderes Fest. Fröhliche Weihnachten, kleiner König! |
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Im Dienste der Schwachen
"Befriedet und beheimatet- Das Ende der Fremdheit"
Heinrich von Kleist:
Erstklassig
Helmut Zander:
Prof. Dr. Allan Guggenbühl
Nürtingen in den
Das Marotte-Figurentheater spielt:
Die Olchis kommen!
Prof. Dr. Herbert Henzler
Lew Tolstoj
Das Marotte-Figurentheater spielt
Arno Geiger liest aus:
Rainer Gross liest aus:
Zum Welttag des Buches
Professor Dr. Peter von Möllendorff
Alex Capus
Kinderhochschule Nürtingen
Zur Frankfurter Buchmesse mit dem Omnibus
Paul Maar liest und zeichnet
Jörg Armbruster:
Lesen macht Schule:
Hans-Peter Zuther erzählt:
Professor Dr. Knut Görich:
Dr. Jan Bürger:
Bücherhits für Kids
Zimmermann's
Hans Gerlach über:
Herbert Henzler:
„Der kleine König feiert Weihnachten“