Zimmermanns Kulturkalender 2010


Februar 2010  

marotte - Figurentheater
spielt:
Ritter Parzival


Für Kinder von 7-10 Jahren.

Da will ein Junge, der nichts von der Welt kennt als den Wald, in dem er lebt, um jeden Preis Ritter werden. Was muß er dafür tun? Ganz klar: Abenteuer bestehen, mutig sein, kämpfen und siegen! So zieht Parzival hinaus in die Welt. Die ist im Mittelalter voller Gefahren. Zum Hof des König Artus will er. Dort kann er all die berühmten Ritter treffen, von denen er auf seiner Reise gehört hat.
Doch bevor er ein vollkommener Ritter ist, wird ihm die schwerste aller Aufgaben gestellt. Er muß ein Rätsel lösen, an dem bislang alle anderen Ritter gescheitert sind ...

März 2010  

Barbara Beuys,
Sophie Scholl

Eine Biographie

Wir glauben über Sophie Scholl alles zu wissen. Die Film hat ihr Bild geprägt – die Aktion mit den Flugblättern, das Todesurteil vor dem Volksgerichtshof ... Doch die bisherigen Darstellungen fußen auf einer geringen Anzahl ausgewählter Dokumente.
Barbara Beuys ist die Erste, die das umfassende historische Erbe, das Inge Aicher-Scholl, die Schwester, gesammelt hat, im Blick auf Sophie Scholl sichten konnte. Deren Weg von der engagierten NS-Führerin in der Hitlerjugend zur mutigen Gegnerin des Nationalsozialismus ist länger, widersprüchlicher und differenzierter als bisher bekannt. Barbara Beuys schildert die Geschichte eines Erwachsenwerdens zwischen Lebenslust und persönlichen Krisen, auf der radikalen Suche nach einem gnädigen Gott.
Sie bietet die erste umfassende Biographie über die Ikone des deutschen Widerstands, meisterhaft erzählt aus bisher unbekannten Dokumenten.

März 2010  

„Die Linien des Lebens
sind verschieden . . .“
Hommage à Hölderlin

Rudolf Guckelsberger und Michael Stülpnagel, Rezitation
Dagmar Schülke , Flöte

1806 wird Hölderlin ins Autenrithsche Klinikum in Tübingen eingeliefert. Dort begegnet ihm der Medizinstudent Justinus Kerner, der sich intensiv um den wahnsinnigen Dichter kümmert. Ab Mai 1807 wird Hölderlin in der Obhut des Schreinermeisters Zimmer und dessen Familie rührend betreut. Dort, im „Hölderlinturm“, verbringt der Kranke die zweite Hälfte seines Lebens, 36 Jahre und 222 Tage. –
Die Begegnung mit Hölderlin ist für den späteren Dichterarzt Kerner ein Schlüsselerlebnis. 1811 erscheinen seine „Reiseschatten“ mit der unverschleierten Darstellung eines psychotischen Dichters. 1826 verlegt Cotta die erste Auswahl der Gedichte Hölderlins. – Unsere literarisch-musikalische Collage verbindet große, tiefsinnige Gedichte aus der Zeit der sich manifestierenden Schizophrenie mit den erschütternd-entleerten Gedichten aus der Turmzeit. Eine ergreifende Gratwanderung ...

März 2010  

Jens Seiler,
Gedächtnistraining

Nie wieder vergesslich

Jens Seiler, bekannt als „Jens der Denke“, hält mehrere Weltrekorde im Bereich Gedächtnisleistung und Schnellrechnen. Er trat schon beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos auf. Er zeigt, wie sich Informationen schnell erkennen und so aufbereiten lassen, dass sich neues Wissen auf Dauer verfestigt – auch ohne Notizzettel. Schon nach wenigen praktischen Übungen werden Sie kaum noch etwas vergessen, denn Sie können Ihr Gehirn genauso trai-nieren wie einen Muskel. Mit Seilers Methode merken Sie sich künftig Telefonnummern, Pin-Codes, Namen, Mail-Adressen, Termine, Einkaufs- und Checklisten, Wegbeschreibungen, Inhalte für freie Reden und Präsentationen. – ohne Hilfsmittel!
Das Erfolgsgeheimnis:
Sie ersetzen abstrakte Begriffe durch bekannte Assoziationen.
Eines ist sicher:
Der Weg zum Erfolg führt über ein gutes Gedächtnis. Trainieren Sie es!

März 2010  

Ursa Koch,
Kleine weisse Wolke


Für Kinder von 5-8 Jahren.

Die Berg- und Waldschafe haben es dem Stadtkind Martha angetan. Sie zu streicheln und zu füttern ist das schönste Erlebnis ihrer Ferien in Gomadingen auf der Schwäbischen Alb. Sie schaut beim Scheren der Schafe zu, tollt mit dem Hütehund Kia über die Wiesen und erlebt die Geburt des Schafes „kleine weiße Wolke“. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Ursa Koch lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie und vielen Tieren in Gomadingen. An diesem Nachmittag kommt sie mit ihrem Mann, dem Schäfer und dem Hütehund Kia zur Veranstaltung. Außer der Geschichte von Martha wird sie viel über Schafe erzählen. Und die Schafe, die können bei einem Sonnatgsausflug auch mal besucht werden. Nach Gomadingen bei Reutlingen ist es ja nur einen Katzensprung.

März 2010  

Märchenstunde
mit Hans-Peter Zuther


Für Kinder von 6-9 Jahren,
gerne auch mit Großeltern.

„Es war einmal ein König, der hatte einen großen Wald bei seinem Schloß...“ So beginnt das Märchen „Eisenhans“ der Gebrüder Grimm. Es ist eines der Märchen, die Hans-Peter Zuther ganz besonders mag. Er wird auch viele andere Grimmsche Märchen erzählen und sie für die Zuhörer lebendig werden lassen. Es gibt nichts Schöneres, als Märchen erzählt zu bekommen. Jahrhunderte-lang wurden sie so von Generation zu Generation mündlich weitergegeben.
Sie sind ein Stück Kulturgut.

März 2010  

Jörg Maurer,
Hochsaison

Ein Kriminalroman,
eingebettet in ein Musikkabarett

Jörg Maurer, Germanist, Anglist, Theaterleiter, Philosoph und Hansdampf in allen Gassen, ist nicht nur ein begnadeter Krimiautor, sondern auch ein hinreißender Musikkabarettist. Seine Lesungen mit Kabarett-Programm sind Kult. Er leitete jahrelang ein Münchner Theater und wurde mehrfach ausgezeichnet: u. a. mit dem Kabarettpreis der Stadt München und mit dem „Agatha-Christie-Preis. –
Sein neuer Krimi hat den Titel „Hochsaison“. Es ist ein Alpenkrimi, in dem ein Skispringer schwer stürzt, ausgerechnet, als Olympia-Funktionäre zugegen sind, die über die Vergabe zukünftiger Winterspiele entscheiden sollen. Wurde der Springer im Flug etwa beschossen? Die Empörung kocht hoch. Bürgermeister Jennerwein muß den Täter fassen, sonst ist doch glatt die Hochsaison in Gefahr ...

März 2010  

Achtung! Fertig! Baustelle!
Der Architekt
Peter Bodo Schöllkopf erzählt:
Wie ein Haus geplant und gebaut wird


Für Kinder von 6-10 Jahren.

Eine Baustelle ist eine spannende Sache. Bagger, Kräne, große Laster und jede Menge Handwerker sind da eifrig bei der Arbeit. Gerne würde man da mal zwischen all den Geräten und Maschinen herumstöbern. Aber das Betreten der Baustelle ist verboten. Es steht am Bauzaun. Leider ist es viel zu gefährlich. So erzählt und erklärt der Kirchheimer Archtiket Peter Bodo Schöllkopf haargenau, wie ein Haus geplant und gebaut wird, wie Pläne gezeichnet werden,. wie eine Wand gemauert wird und wie Beton gemischt wird.
Er wird Euch alle Fragen beantworten.

März 2010  

Prof. Dr. Josef H. Reichholf,
Rabenschwarze Intelligenz

Was wir von Krähen lernen können

Raben können schwindeln, Gut und Böse unterscheiden, Gemeinheiten bestrafen, und sie entwickeln ein erstaunliches Gedächtnis. Sie sind Singvögel, singen aber nicht. Dafür können sie die menschliche Stimme so täuschend nachmachen wie kein anderes Tier. Kein Wunder, dass sie nie so recht geheuer waren, wie Mythologie und Volksglaube zeigen. An den Krähen scheiden sich die Geister. Jäger wollen sie „kurz halten“, Vogelschützer sich selbst überlassen und Forscher Erkenntnisse über ihre Intelligenz gewinnen. Prof. Reichhof erzählt aus persönlicher Beobachtung von den erstaunlichen Verhaltensweisen der Rabenvögel. Als Zoologe und Ornithologe. leitet er die Hauptabteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung in München und lehrt Ökologie und Evolutionsbiologie der Vögel an der Ludwig-Maximilian-Universität München.

März 2010  

marotte-Figurentheater
spielt:
Ronja Räubertochter


Für Kinder von 7-10 Jahren.

Ronja, die Räubertochter von der Mattisburg und Birk Borkasohn von der Borkafeste könnten unterschiedlicher nicht sein. Mitten im Wald, zwischen Graugnomen und Wilddruden, treffen sie eines Tages aufeinander. Anstatt sich zu bekämpfen, wie es ihre Familien tun, werden sie Freunde. Heimlich versteht sich. Und als sie entdeckt werden, bleibt ihnen nur die Flucht in die Wälder.

Eine Geschichte vom Hass zweier tödlich verfeindeter Familien, von verbotener Freundschaft, von Verrat, Enttäuschung und der Schwierigkeit, das erste Wort zu sagen.

April 2010  

Alissa Walser,
Am Anfang war die Nacht Musik

Wien im Jahr 1777. Franz Anton Mesmer, der vielleicht berühmteste Arzt seiner Zeit , wird vom Hofrat Paradies gebeten, seine Tochter zu heilen, eine blinde Pianistin und Sängerin, die als Wunderkind sogar schon vor der Kaiserin spielen durfte. Als Mesmer das Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr helfen zu können und hofft, durch diesen Fall für seine „magnetische Methode“ die Anerkennung der akademischen Gesellschaft zu erlangen. Durch ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen. Trotz rasch einsetzender Heilerfolge entfesseln die maßgebenden Köpfe der Zeit einen medizinischen Skandal. – Alissa Walser, der Tochter Martin Walsers, ist ein Roman von bestrickender Schönheit über Krankheit und Gesundheit, über Wissenschaft und Musik gelungen.

April 2010  

Prof. Dr. Peter v. Möllendorff
und Rudolf Guckelsberger,

Die Odyssee des Homer

Einführung und Rezitation

In unserer Reihe:
„Weltliteratur, die Sie schon
immer gerne lesen wollten“

Als Professor Peter von Möllendorff und Rudolf Guckelsberger im April 2009 Homers ‚Ilias’ bei uns darboten, wurde daraus eine der großen Veranstaltungen unserer Buchhandlung. Wir sind glücklich, dass der renommierte Gräzist und der exzellente Rezitator nun auch mit der ‚Odyssee’, dem zweiten überragenden Werk am Anfang der abendländischen Literatur, zu uns kommen. –
Die Geschichte vom griechischen Fürsten Odysseus, dem schlauen Abenteurer, der nach dem Sieg über Troia zehn Jahre durch die Welt getrieben wurde, begeistert Hörer und Leser seit dreitausend Jahren. Der gerissene, nie verlegene Realist ist das Urbild des unbeirrbaren, neugierigen Helden, der selbst Göttern gelassen begegnet und, vom Schicksal gebeutelt, mit trockenem Humor am Ende doch als Sieger überlebt.

April 2010  

Märchenstunde
mit Hans-Peter Zuther


Für Kinder von 6-9 Jahren,
gerne auch mit Großeltern.

„Es war einmal ein König, der hatte einen großen Wald bei seinem Schloß...“ So beginnt das Märchen „Eisenhans“ der Gebrüder Grimm. Es ist eines der Märchen, die Hans-Peter Zuther ganz besonders mag. Er wird auch viele andere Grimmsche Märchen erzählen und sie für die Zuhörer lebendig werden lassen. Es gibt nichts Schöneres, als Märchen erzählt zu bekommen. Jahrhunderte-lang wurden sie so von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Sie sind ein Stück Kulturgut.

April 2010  

Prof. Dr. Hans Eberspächer,
Mentales Training für Motorradfahrer

Gutes Motorradfahren beginnt im Kopf.Die perfekte Balance zwischen Kopf, Körper und Maschine schafft nur, wer sich ganz darauf einläßt. Mentales Training ist dazu der Schlüssel und steht im Zentrum dieses großartigen Biker-Handbuchs des bekannten Sportwissenschaftlers Hans Ebenspächter. Diese Fahrschule der ganz anderen Art hilft, die individuelle Leistungsfähigkeit zu verbessern – auch beim Motorradfahren. Jeder Biker kann das rasch in die Praxis umsetzen, denn hier geht es um die Fahrpraxis und um den Spaß am Motorrad gleichermaßen. Jeder profitiert davon - mit Sicherheit! -
Prof. Dr. Eberspächer ist begeisterter Motorradfahrer. Er ist aber auch als Wissenschaftler mit der Psyche von Hochleistungssportlern bestens vertraut. Er war offizieller Trainer deutscher Nationalmannschaften für olympische Spiele und Weltmeisterschaften.

Juli 2010  

Gast-Vorlesung mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer
Wie werde ich Kanzlerin?
Oder wenigstens Oberbürgermeister?

Was macht eigentlich Angela Merkel, wenn sie nicht im Fernsehen ist? Was ist der Unterschied zwischen einem König und einem Präsidenten? Und was tun die Politiker, wenn sie keine Reden halten? Boris Palmer ist Oberbürgermeister und war sechs Jahre lang Abgeordneter im Landtag. In der Kinder-Hochschule erklärt er, wie es dazu kommt, dass eine Schule gebaut oder ein Spielplatz geschlossen wird. Woher kommt das Geld? Wer redet da mit? Wer darf bestimmen? Und wer bestimmt, wer bestimmen darf? Und wer selbst Politik machen will, erfährt, was man dafür tun muss, um selbst einmal in einer Stadt, einem Land oder gar in Deutschland zu regieren.



Juli 2010  

Vorlesung mit Prof. Dr. Katja Gabius
Können Kinder im Lotto gewinnen?
Kaufen, schenken, mieten - was dürfen Kinder?

Mit sechs Richtigen den Jackpot knacken und im Lotto viel Geld gewinnen. Geht das eigentlich als Kind? Ab wann dürfen Kinder überhaupt ohne Eltern einkaufen gehen? Wann können Kinder alleine Verträge abschließen. Wie ist das, wenn im Internet etwas gekauft wird, und was ist überhaupt ein Kaufvertrag? Die Vorlesung untersucht, unter welchen Voraussetzungen ihr alleine - also ohne die Eltern - einkaufen gehen könnt und was ihr dabei beachten müsst.
Gemeinsam mit der Professorin könnt ihr auf eine ganz besondere Shopping- Tour gehen.



Juli 2010  

Vorlesung von Prof. Dr. Stanislaus von Korn
Warum fallen Pferde nicht um?

Das Pferd ist für den Menschen von großer Bedeutung. Die Fähigkeiten der Vierbeiner kennen kaum Grenzen. Wir nutzen sie als Reitpferde zur Fortbewegung, in der Freizeit und sogar im Schulsport. Große Sprünge und beeindruckende Dressuren faszinieren uns im Turniersport. Aber auch für Arbeiten im Wald und in der Landwirtschaft werden Pferde eingesetzt. Darüber hinaus können sie auch kranken Menschen helfen. Damit die Pferde diese Leistungen für uns Menschen erbringen, müssen sie gut gehalten und richtig gefüttert werden. Ihr werdet bei dieser Vorlesung das Pferd mit seinen Besonderheiten und Möglichkeiten kennenlernen und vieles über Pferde erfahren - vielleicht könnt ihr sogar eines streicheln.



Juli 2010  

Vorlesung von Prof. Dr. Roman Lenz
Warum bekommen Schnecken eigene Gärten?

Wer hätte das gedacht: Im heimischen Garten sind Schnecken nicht gerne gesehen, wenn sie Gemüse und Salat anknabbern. Dass es aber extra Schneckengärten gibt, ist kein Witz. Warum und wofür könnt ihr in dieser Vorlesung erfahren. Schneckengärten auf der Schwäbischen Alb haben eine lange Tradition. Früher wurden dort Weinbergschnecken gemästet und als Delikatesse in Großstädten wie Wien und Paris verkauft. Im Winter klappen die Weinbergschnecken ihr Haus mit einem Deckel zu, weshalb sie als "Deckelschnecken" bezeichnet werden. Da die Schnecken heute unter Naturschutz stehen, es aber weiterhin leckere Gerichte mit Weinbergschnecken geben soll, haben sich einige "Gärtner" zusammengetan, um die Weinbergschneckenhaltung wiederzubeleben. Wie spannend dies ist, könnt ihr in dieser Vorlesung erfahren.



Juli 2010  

Vorlesung mit Prof. Dr. Christian Arndt
Kann man gleichzeitig arm und reich sein?

Fast jeder will reich sein. Doch besteht Reichtum nur aus viel Geld? Wann ist jemand reich und wann ist jemand arm? Ist nur arm, wer nichts zu essen hat? Sind alle Leute arm, die kein Auto oder keine Arbeit haben? Sind die Kinder reich, die eine Playstation haben? Kann man reich sein in einem armen Land und arm in einem reichen Land? Was ist das Wichtigste im Leben? Nicht immer nur tun zu müssen, was andere von einem wollen? Oder reich an Möglichkeiten, die Dinge zu tun, die man am besten kann und die man am meisten mag? Bin ich reich, wenn ich in der Schule gute Noten habe ohne viel zu lernen oder gut Fußball spielen kann und immer gesund bin? Ist man reich oder arm, wenn man mit vielen Geschwistern teilen muss? Und wie wird man denn überhaupt reich? Was denken Politiker? Was tut unsere Regierung gegen Armut bei uns und in anderen Ländern?

Diese und andere Fragen, die einmal fast zu einem Nobelpreis gereicht hätten, wollen wir in dieser Vorlesung klären.



September 2010  

Ulrich Heermann
Äthiopien – armes reiches Land

Bilder einer abenteuerlichen Reise

Die Eintrittsgelder gehen insgesamt an eine wohltätige Einrichtung in Äthiopien.

Äthiopien gilt als Synonym für Hunger, Krieg und Armut. Der ständige Kreislauf von schlimmen Dürren, großflächigen Überschwemmungen und Erosionen verursacht Missernten, die zu Katastrophen führen. Und doch ist diese Region Afrikas eine der geheimnisvollsten dieser Erde, faszinierend und bedrückend zugleich. Das „Dach Afrikas“ mit seinen bizarren, steil aufragenden Gebirgsketten und lebensfeindlichen Wüsten, mit dem spektakulären Vulkanismus und den riesigen, weglosen Savannen zieht jeden, der es besucht, in seinen Bann.
Ulrich Heermann zeigt aber auch die Menschen: die ursprünglichen Naturvölker im Omotal, die stolzen, wilden Nomaden in der Danakil-Depression und die alten christlichen und islamischen Kulturen des Hochlands. Eine spannende Bilderreise in dieses uralte, großartige Kulturland mit seinen fleißigen und mutigen Menschen.

September 2010  

Dschalal addin Rumi,
„Das Lied der Flöte“

Mit den Sprechern Reza Maschajechi
und Caroline Wispler und mit
der Flötistin Birgit Maier-Dermann

„Das Lied der Flöte“ ist der Titel eines neuen Buches von Reza Maschajechi. Es ist die Übersetzung des Eröffnungsgedichts aus dem umfangreichen Werk „Mathnawi“ des persischen Mystikers Dschalal addin Rumi (13. Jhdt.). Das „Mathnawi“ umfasst 26.000 Doppelverse von hoher sprachlicher Schönheit und bildlicher Ausdruckskraft. Es bietet lose aneinander gereihte Gedichte, Parabeln und Gedanken, in denen sich die islamische Tradition vielfältig spiegelt. Nach dem Koran hat das „Mathnawi“ wie kein anderes Werk die Persisch, Türkisch und Urdu sprechenden Völker bis in die Gegenwart beeinflusst und die Sehnsucht nach der Wiedervereinigung mit Gott thematisiert.
Reza Maschajechi hat „Das Lied der Flöte“ hervorragend ins Deutsche übertragen und mit Erläuterungen und mit einer Biografie des Dichters versehen. Er wird mit Caroline Wispler (Dozentin an der Musikhochschule Stuttgart) und Birgit Maier-Dermann (Quer- und Bambusflöte) das Lied vortragen.

Oktober 2010  

Rudolf Guckelsberger liest aus
Mark Twain, Tom Sawyer und Huckleberry Finn

In unserer Reihe:
„Weltliteratur, die Sie schon immer gerne lesen wollten“

Jetzt gibt es den Mark Twain fürs 21. Jahrhundert. Nah am Original und lesbar wie noch nie – die beiden Romane sind die gelebte und geträumte Geschichte von Schlauheit und Heldenmut, von Freundestreue und unschuldiger Liebe.
Floßfahrten und Feuermachen, raue Sitten und feine Zwischentöne – konzipiert war „Tom Sawyer“ als Gegenbild zu den erbaulichen Kinderbüchern, aber er wurde - zusammen mit „Huckleberry Finn“ - zu großer Literatur.
Andreas Nohl, der geniale Übersetzer der Neuausgabe, gibt jedem der beiden Helden seine eigene Sprache in urwüchsigem Deutsch. Er folgt damit Mark Twain, der „überzeugende Dialoge“ und strikte Vermeidung von allem Gekünsteltem gefordert hatte.
„Die ganze moderne amerikanische Literatur stammt von diesem Buch ab“, schwärmte Ernest Hemingway. Und unserem Rezitator Rudolf Guckelsberger ist es wie auf den Leib geschrieben.

Das Buch:
Mark Twain, Tom Sawyer und Huckleberry Finn. 688 Seiten. € 34.90
In der neuen Übersetzung von Andreas Nohl

Oktober 2010  

Zur Frankfurter Buchmesse mit dem Omnibus

Seit Jahren ist es uns ein Vergnügen, unseren Kunden und Freunden der Welt größtes Medienereignis vor Ort zu vermitteln.
Auf der Fahrt erfahren Sie, wie Sie sich auf dem weitläufigen Messegelände am besten zurechtfinden. Sie steigen vor den Messehallen aus und abends wieder dort ein. Bequemer geht’s nicht. Und preiswerter auch nicht!
Sie können Ihre Lieblingsverlage besuchen. Oder erleben, wie Autoren Hof halten. Oder Ihren Hobbys nachspüren. Oder geschäftliche Informationen sammeln. Oder, oder …
Es ist alles da: Literatur und Kunst und Wissenschaften. Prominenz und kleine Exoten. Und die digitale neue Medienwelt obendrein.
Übrigens: Offizieller Messegast ist Argentinien.

Oktober 2010  

Professor Dr. Olaf B. Rader,
Friedrich II.


Ein Sizilianer auf dem Kaiserthron - Biographie.

Wie kein zweiter Herrscher hat Friedrich II. (1196-1250) die Gemüter erregt. Antichrist oder Heiland? Genialer Staatsmann, Idealherrscher, Vorläufer der Moderne oder Totengräber der Staufer? Prof. Rader, einer der besten Kenner der Quellen zu Friedrich II., porträtiert ihn vor allem als Sizilianer und zeichnet so ein neues, überraschendes Bild des Kaisers.
In der Tat verbrachte Friedrich, das „Kind aus Apulien“, auch nach seiner Kaiserkrönung die meiste Zeit im Mittelmeerraum. Hier lag der Schwerpunkt seiner Interessen, hier führte er endlose Kämpfe zu Land und zur See. Seine Schriften, seine Bauten, seine Gespräche mit Gelehrten, sein Dichterkreis zeugen von einem für das Mittelalter ganz außergewöhnlichen Interesse an Kunst und Wissenschaft. Schon seine Zeitgenossen nannten ihn stupor mundi, „das Staunen der Welt“.
Die meisterhafte Biographie Prof. Raders lehrt auch uns das Staunen über einen Kaiser, der den Lauf der Welt verändert hat.

Oktober 2010  

Das Marotte-Figurentheater spielt:
Käpten Knitterbart


Nach dem Kinderbuch von Cornelia Funke.

Für Kinder von 4 – 8 Jahren
Dauer: 45 Minuten

Käpten Knitterbart und seine Piraten dümpeln auf ihrem Schiff, der „Stinkenden Sardine“, irgendwo im Regen verhangenen Ozean vor sich hin.
Sie haben schon lustigere Zeiten gesehen. Doch als sie einen Schiffbrüchigen auffischen, kommt Leben in die Bande.
Es ist Schimmelbrot, der ehemalige Schiffskoch vom „Roten Bill“. Er verrät ihnen, wo Bill seinen gewaltigen Goldschatz versteckt hat.

Also, nix wie hin!

Oktober 2010  

Christoph Biemann
kommt persönlich mit
„Christophs Buch der Entdeckungen“

Für alle „Maus“-Fans von 8 – 99.

Jeder kennt Christoph aus der „Sendung mit der Maus“. Und jeder weiß, dass er immer alles genau wissen will.
In seinem neuen Kinderbuch geht Christoph den Fragen nach, wer eigentlich wann was entdeckt hat. Dass man Feuer „machen“ und Getreide anpflanzen kann, dass der Lauf der Gestirne Regeln folgt und dass sich große Lasten leichter mit Hebelkraft bewegen lassen – all das musste genauso entdeckt werden wie später das Penicillin oder die Atomkraft.
Christoph macht sich auf die spannende Suche nach dem Entdeckergeist in der Naturwissenschaft, von den Genies der Steinzeit über Kopernikus und Newton bis hin zu den Genforschern unserer Zeit. Christoph liest das aber nicht einfach so vor, sondern spielt das mit seinem Publikum durch. Erwachsene haben dafür den geschwollenen Ausdruck „Interaktive Lesung“. Kinder gehen begeistert mit.

Oktober 2010

Zum Abschluss unseres Umbaus laden wir in das endlich fertige Buchhaus in Nürtingen ein:

Zimmermann’s Literatur-Café

Bücherhits für Kids

Großes Piratenfest für Kinder

Oktober 2010  

Barbara Sichtermann über
Pubertät - Not und Versprechen


Die Veranstaltung findet auf Initiative und in Zusammenarbeit mit „pro familia“ Kirchheim/Teck statt.

Häufig geraten auch Erwachsene in der Pubertät ihrer Kinder in eine Krise, der sie nicht gewachsen sind. Während dieser Lebensphase muss ein junger Mensch die Sexualität körperlich-praktisch und sozial-moralisch in sein Leben einbringen, was meist kein allmählicher, glatter Reifungsvorgang ist, sondern ein Prozess voller Komplikationen, Fallen, Fragen und Schrecken. Über das alles hören die Jugendlichen in der Familie, in der Schule, in den Medien fast nichts. Aber sie leiden darunter.
Warum es einfache Lösungen nicht gibt, warum ein tieferes Verständnis aber doch weiterhilft, zeigt die bekannte Soziologin, Schriftstellerin und Medienkritikerin in ihren Vortrag. Sie lotet dabei alte Fragestellungen neu aus, aber nicht nur, wie es um das Innenleben der Jugendlichen bestellt ist, sondern auch, welche Rolle den Eltern zufällt: mit Geduld und Respekt vertrauensvoll gewähren lassen, aber kämpferisch eingreifen, wo Jugendliche abzudriften drohen.

November 2010  

Professor Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger, „Wer wollte eine andere Zeit als diese“
Ein Lebensbericht

Berthold Leibinger, einer der großen Unternehmer Deutschlands, zieht die Summe seines Lebens. Unserer Buchhandlung wird die Ehre zuteil, dass er seinen Lebensbericht „Wer wollte eine andere Zeit als diese“ bei uns vorstellt, nicht in der großen Stadthalle, sondern ausdrücklich unter Büchern.
Es ist ein sehr persönlicher Bericht, aber auch eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen, wie einer als Lehrling in die kleine Firma TRUMPF eintritt, um Maschinenbauer zu werden und sie dann in fast vierzig Jahren zum Marktführer in ihrer Sparte und zur Weltfirma der Hochtechnologie macht. Es ist aber auch ein Zeugnis für einen Unternehmer, der weiß, dass Erfolg gegenüber der Gesellschaft verpflichtet und der ihr nichts schuldig bleibt: weil das Moralische sich von selbst versteht. Schlicht und geradlinig und ohne Eitelkeit begegnet uns ein Techniker, ein Unternehmer, ein Mensch, der Vorbild ist in dieser Zeit und mutig bekennt, dass er keine andere Zeit als diese will.

November 2010  

Professor Dr. Hans Küng,
Anständig wirtschaften

Warum Ökonomie Moral braucht

Die große Stadthalle ist am 10. November belegt. Wir sind dankbar, zu diesem Vortrag in die Stadtkirche einladen zu dürfen.

Mit schierer Profitgier haben Banker, Analysten, Manager, Rating-Agenturen und Anleger die Weltwirtschaftskrise verursacht. Jetzt fordern viele: Neue Werte braucht die Wirtschaft. – Aber welche? Seit Hans Küng 1990 ein gemeinsames Weltethos vorgeschlagen hat, beschäftigt er sich mit dem Problem des gerechten Wirtschaftens. Der Sozialismus ist abgewirtschaftet, der Kapitalismus steckt in der Krise – gibt es einen dritten Weg? Hans Küng fragt dazu nach den Grundlagen der Globalisierung ebenso wie nach der moralischen Begründung des Gewinns und den wahren Kosten der Marktwirtschaft. So plädiert er für einen Wertekanon, der dem Einzelnen wie der Gesellschaft insgesamt sagen kann, was „anständig“ ist und was nicht.

November 2010  

Bücherhits für Kids

Welche Bücher sind es besonders wert, gelesen und verschenkt zu werden?

Kinder- und Jugendbücher werden an diesem Abend von Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 14 Jahren vorgestellt. Sie haben bei uns viele neue Bücher lesend getestet und erzählen, was sie am liebsten anderen empfehlen.

Zum Schluss gibt’s Pizza für alle!

Die Liste der ausgewählten Bücher gibt es ausgedruckt am Abend.

November 2010  

Zimmermann’s Literatur-Café

Welche Bücher sind es besonders wert, gelesen und verschenkt zu werden?

Die Bücher für große Leute, die unseren Buchhändlerinnen und Buchhändlern in diesem Herbst gut gefallen haben, werden sie Ihnen so kurzweilig wie möglich und so kritisch wie nötig empfehlen. Eine wohlbedachte Auswahl reizvoller Themen wartet auf Sie.

Brezeln und Wein für alle gibt’s von Anfang an.

Die Liste der besprochenen Bücher liegt am Abend und an den künftigen Tagen für Sie bereit.

November 2010  

In der Reihe unserer Museumsfahrten:
Zur großen Staufer-Ausstellung
in die Reiss-Engelhorn-Museen nach Mannheim

Die Staufer zählten einst zu den mächtigsten Adelsgeschlechtern Europas. Ihnen gilt im Stauferjahr 2010 die große Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen, die von den drei Kernregionen der staufischen Herrschaft in Europa, von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen, eingerichtet wurde: eine ehrgeizige Demonstration der epochalen Errungenschaften der Staufer in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Recht, Wirtschaft und Religion. Die Ausstellung beleuchtet aber auch die Bühne, auf der sich die Ereignisse der Zeit abspielten: den Rhein-Main-Neckar-Raum, die oberitalienische Städtelandschaft und das Königreich Sizilien.

Seit der großen Stuttgarter Ausstellung vor über 30 Jahren hat es keine vergleichbare Präsentation mehr gegeben. Mit bedeutenden originalen Kunstwerken, von denen viele in Deutschland noch nicht zu sehen waren, bildet die Ausstellung in Mannheim den Höhepunkt des Stauferjahres.

November 2010  

Hans-Peter Zuther erzählt
die Sage von Siegfried


Aus dem Nibelungenlied abgeleitet
für Familien mit Kindern ab 7 Jahren.

Im Frühjahr 2009 haben wir mit dem neunten Abend die Lesung des ganzen Nibelungenliedes abgeschlossen, nach der versgenauen Übersetzung des mittelhochdeutschen Originals.
Für Erwachsene.
Warum soll man dieses grandiose Epos, das mit seinen Wurzeln bis in die Völkerwanderung zurückreicht, aber nicht auch Kindern zugänglich machen? Natürlich kindgerecht, knapp, spannend, aufregend, zu Herzen gehend.
Die Geschichte bringt alle Voraussetzungen dazu mit: einen strahlenden Helden und Drachentöter, eine schöne Prinzessin, die er zur Frau gewinnt. Er macht sich unentbehrlich am burgundischen Königshof, aber er wird dort in Lügen und Betrug verwickelt. Im Streit der Königinnen wird der Betrug offenbar. Der König und der ganze Hof sind bloßgestellt. Da wird der Königssohn aus Xanten zur Gefahr. Er muss beseitigt werden.
Keiner kann das Kindern so vermitteln wie unser bewährter Erzähler Hans-Peter Zuther.

November 2010  

Reiner Enkelmann, Dieter Ruoff, Wolfgang Wohnhas,
Der Albtrauf


Natur und Kultur
zwischen Ries und Randen

Der Vortrag, mit dem die drei Autoren ihren prächtigen neuen Bildband bei uns vorstellen, ist ein landeskundlicher Streifzug entlang des gesamten Albtraufs zwischen der Harburg am Riesrand und der Küssaburg an der Schweizer Grenze. Päsentiert wird das Filetstück der Schwäbischen Alb.
Von der kosmischen Katastrophe, die den Rieskrater schuf, bis zu den Vulkanschloten, die die Mittlere Alb prägen, von den Höllenlöchern und Bergrutschen, die das Zurückweichen des Albtraufs zeigen, bis zur üppigen Flora in Feld, Wald und Wiese reichen die naturkundlichen Kapitel. Die archäologischen Relikte der Kelten am Trauf, die zahlreichen Burgen und Schlösser an der Albkante, Streuobst und Wein am Fuß der Alb und die Zeugnisse alter Industriezweige sind Schwerpunkte der kulturgeschichtlichen Betrachtungen.
Alles in allem: eine Einladung in eine einzigartige Landschaft.

November 2010  

Vincent Klink
Sitting Küchenbull


Gepfefferte Erinnerungen eines Kochs

Der Sterne- und Fernsehkoch Vincent Klink und der kochende Musiker Patrick Bebelaar haben sich zu einem Duo zusammengetan: Brüder im Geiste, der eine mit Gesang und Bassflügelhorn, der andere am Klavier. Die Brüder machen einen musikalisch-literarischen Ohrenschmaus sondergleichen.
Sitting Küchenbull Klink zeigt sich als begnadeter Erzähler. Er schreibt und erzählt besser als die meisten, die mit Schreiben ihr Geld verdienen, attestiert ihm die Süddeutsche Zeitung. Er schaut hinter die Kulissen deutscher Gourmetrestaurants, berichtet von seinen Lehrjahren bei despotischen Küchenchefs, von blasierten Kellnern, saufenden Hilfsköchen und Gästen mit gutsherrlicher Attitüde. Zugleich schildert er die Wandlungen der deutschen Esskultur von der kargen Nachkriegskost über die Schmerbauchära bis zu den heutigen Kochmoden. Lebenspralle Erinnerungen, sinnlich, humorvoll, wortgewaltig und musikalisch abgeschmeckt.

November 2010  

Peter und der Wolf

Eine Inszenierung des Marotte-Figurentheaters


Für Kinder ab 4 Jahren
Dauer ca. 45 Minuten

Peter wohnt mit seinem Großvater auf dem Land. Im Garten streitet die Ente mit dem Vogel, aber dann kommt der Wolf und verschluckt die Ente. Peter kann den Wolf einfangen. Als Jäger aus dem Wald kommen und schießen, kann Peter sie stoppen. Im Triumphzug geht es mit dem gefangenen Wolf in den Zoo. Am Schluss hört man noch die Ente im Bauch des Wolfs quaken, denn der hat sie in der Eile lebendig verschluckt. Zu diesem Märchen hat Sergej Prokofjew die Musik und auch den Text geschrieben. Er wollte Kinder mit den Instrumenten des Sinfonieorchesters vertraut machen. Deshalb ist jeder Figur in der Geschichte ein bestimmtes Instrument zugeordnet und hat ein eigenes musikalisches Thema. Die turbulente Geschichte wird nun wunderbar von den verschiedenen Tieren mit den ihnen zugeordneten Instrumenten für Kinderohren umgesetzt. Auch kleine Kinder haben daran ihre helle Freude.